Bürgermüdigkeit

Bür­ger­mü­dig­keit beschreibt das Phä­no­men, dass Bür­ge­rin­nen und Bür­ger das Inter­es­se an poli­ti­schen Pro­zes­sen und Wah­len ver­lie­ren. Dies kann sich in einer gerin­gen Wahl­be­tei­li­gung, Des­in­ter­es­se an poli­ti­schen Debat­ten oder einer all­ge­mei­nen Skep­sis gegen­über poli­ti­schen Insti­tu­tio­nen äußern. Ursa­chen kön­nen viel­fäl­tig sein, dar­un­ter Ent­täu­schung über poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen, man­geln­des Ver­trau­en in Poli­ti­ker oder das Gefühl, dass die eige­ne Stim­me kei­nen Unter­schied macht. Die Fol­gen kön­nen eine Schwä­chung der Demo­kra­tie und eine gerin­ge­re Legi­ti­mi­tät poli­ti­scher Ent­schei­dun­gen sein.