Gründung Bochum

Die Stadt Bochum hat ihre historischen Wurzeln in einem karolingischen Reichshof, der bereits im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Die offizielle Verleihung der Stadtrechte erfolgte am 8. Juni 1321 durch Graf Engelbert II. von der Mark, was heute als das zentrale Gründungsdatum der Stadt gilt. Mit diesem Rechtsakt erhielt die Siedlung wichtige Privilegien wie das Marktrecht und eine eigene Gerichtsbarkeit, was den Grundstein für die Entwicklung zum heutigen Oberzentrum im Ruhrgebiet legte. Dieses Ereignis markiert den Übergang von einer ländlichen Siedlung zu einem eigenständigen städtischen Gemeinwesen.