Bienensterben

Das Bie­nen­ster­ben bezeich­net das mas­sen­haf­te Ster­ben von Honig­bie­nen­völ­kern sowie den dras­ti­schen Rück­gang wild­le­ben­der Bie­nen­ar­ten welt­weit. Als Haupt­ur­sa­chen gel­ten der Ver­lust natür­li­cher Lebens­räu­me, der Ein­satz von Pes­ti­zi­den in der Land­wirt­schaft, Para­si­ten­be­fall und der Kli­ma­wan­del. Da Bie­nen eine unver­zicht­ba­re Rol­le bei der Bestäu­bung von Nutz- und Wild­pflan­zen spie­len, gefähr­det ihr Rück­gang die bio­lo­gi­sche Viel­falt und die glo­ba­le Nah­rungs­si­cher­heit. Das Phä­no­men stellt somit eine erns­te Bedro­hung für öko­lo­gi­sche Kreis­läu­fe und die mensch­li­che Lebens­grund­la­ge dar.