Darmstadt unterzeichnet Resolution für Nachhaltigkeit

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene schaffen“ angeschlossen.

Die lokale Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bringt viele Politikbereiche der Kommunalpolitik unter einen Hut. Dazu gehören Armutsbekämpfung, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung und Bildung, soziale, wirtschaftliche und politische Inklusion aller Bürgerinnen und Bürger in vielfältige und internationale Stadtgesellschaften, nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilität sowie Klimaschutz inklusive Schutz und Umwelt.

Neben der lokalen Umsetzung des 2030-Ziels auf der Agenda engagiert sich die Stadt in der Entwicklungspolitik. Darmstadt ist seit 2013 Fair-Trade-Stadt, fördert den fairen Handel und baut faires und nachhaltiges Einkaufen aus. Die Stadt führt Projekte der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit mit Kommunalverwaltungen im Norden und Süden durch, wie zum Beispiel Uschhorod in der Ukraine und Kairouan in Tunesien. Die Stadt trägt mit lokalen Lösungen zu einem internationalen Netzwerk von Fachleuten bei und kann selbstständig von innovativen Ideen lernen.

Der Beschluss des Deutschen Kommunalverbandes „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene bauen“ und die deutsche Sektion des Europäischen Gemeinderats umfasst derzeit rund 200 Kommunen. Mit der Unterschrift wird Darmstadt auch Teil des Netzwerks der Agenda-Gemeinde-Clubs 2030. Die Resolution bekräftigt ihr Engagement für die lokale Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die von den UN-Mitgliedstaaten am 27. September 2015 einstimmig angenommen wurde. Die Agenda 2030 entwickelt eine transformative Vision für eine sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltige Entwicklung.

Im Wesentlichen gibt es 17 sogenannte Sustainable Development Goals (SDGs), die bis 2030 umgesetzt werden sollen.

Aber dazu mehr ein anderes Mal.

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